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Datum:
05.02.12
Beginn:
19:00 Uhr
Ort:
Audimax
Aachen
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Künstler:
Konrad Beikircher
Kategorie:
Kabarett

Konrad Beikircher

Schön ist es auch anderswo ...

„Schön ist es auch anderswo – und hier bin ich sowieso“, diese Einsicht Wilhelm Buschs nimmt sich Konrad Beikircher zu Herzen und lässt – natürlich von rheinischer Warte aus – den Blick schweifen, um zu schauen, was denn woanders los ist. Seine Beobachtungen und Erkenntnisse möchte er selbstverständlich auch wieder mit dem Publikum teilen: am 5. Februar im Audimax Aachen.

Denn es ist höchste Zeit, mal wieder dem Sachsen, dem Schwaben, dem Bayern und all den anderen auf den Mund zu gucken und sich zu überlegen, „wie die dat denn machen, dass sie so sprechen, wie sie sprechen“. Und deshalb knöpft sich Beikircher das kleine Wörtchen „Ei“ vor und schaut, wie es in den unterschiedlichen deutschen Regionen wohl klingt. Aber auch seine eigentliche Muttersprache erwacht diesmal auf der Bühne zu Leben. Darauf freut er sich besonders, vorzuführen, wie „der Brunecker Dialekt klingt, weil das schon ein bisschen abenteuerlich ist und weil es einfach Spaß macht.“

Natürlich bleibt Beikircher bei allem der Liebe zur rheinischen Sprache und überhaupt seiner rheinischen Sicht treu, das ist er schließlich dem elften Teil seiner rheinischen Trilogie schuldig. Und selbstverständlich darf sich das Publikum auch wieder über rheinische Lebensberatung freuen, z.B. wenn er erklärt, was Klüngel wirklich ist und warum Klüngel auch gar nicht weiter schlimm ist. In seinem neuen Programm verlässt der Wahl-Bonner aber auch das Rheinland, unternimmt herrliche Streifzüge durch die Sprach- und Sprechbizarrerien anderer deutscher Universen, begrüßt seine Zuschauer mit einem fröhlichen „Moin, moin! Alla! Jetzatle! Grias Enk! Tach zesamme!“ oder „Grüß Gott“ und vermengt auf höchst vergnügliche Art und Weise Geschichten und Geschichtchen, Pustertal und Konzerthäuser.

Die Zuschauer erwartet darüber hinaus aber auch ein aberwitziger Sprach-Klassiker aus der Feder des Südtirolers, aktualisiert und erweitert natürlich, über den auch Nicht-Rheinländer lachen können. Rheinländer tun es ja sowieso, weil die alles freut, was alle freut – da ist sich Beikircher mit Ernst Jandl ganz sicher. Außerdem präsentiert der Kabarettist den Zuschauern eine Hommage an eine seiner Lieblingssendungen, wenn er im Auto samstags zu seinen missionarischen Auftritten fährt: die Bundesliga-Schlusskonferenz – allerdings mit anderen Inhalten.

 

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